Keine Alternative? 5 großartige Filme, die (fast) keiner kennt.

Erstellt am 8. Juli 2008 um 0:22 Uhr von Gonzo.
Brick (2005)

Klassische Fim-Noir-Unterwelt-Story: Ein Mord an einer schönen Frau, ein mysteriöses Drogenkartell, wortkarge Schläger-Typen und ein Einzelgänger, der den Fall auf eigene Faust aufklären will und sich hierfür in die Halbwelt des organisierten Verbrechens begeben muss. Der Witz an der Sache: Die Geschichte spielt in einem High School-Setting, alle Hauptfiguren sind Jugendliche. Da kommt es schon mal vor, dass beim geheimen Treffen mit dem Gangsterboss dessen Mutter erscheint und den Apfelsaft nachschenkt…

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Ghostworld (2001)

Das Leben von Enid, die gerade ihren High School-Abschluss gemacht hat, ist von spießigem Kleinstadtleben, Starbucks und Pseudo-50er-Jahre-Diners geprägt. Zusammen mit ihrer Freundin Rebecca (die damals noch unbekannte Scarlett Johansson) versucht sie, aus dieser Atmosphäre auszubrechen — was jedoch nicht ganz klappen will… Unterwegs trifft sie auf einen toll-verschrobenen Steve Buscemi.

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The Hudsucker Proxy (1994)

Dt.: Hudsucker - Der große Sprung

Der junge Norville Barnes (Tim Robbins) ist froh, bei der Hudsucker Company einen Job in der Poststelle gefunden zu haben. Mit einer revolutionären Erfindung katapultiert er sich jedoch mit einem Mal an die Spitze des Konzerns — und erlebt Erfolg, Ruhm und Reichtum. Doch nach dem Höhenflug muss der Absturz folgen… Ein früher Film der beiden Coen-Brüder; unglaublich liebevoll, ideenreich und sehr witzig.

[Film-Ausschnitt]

Les Choses de la vie (1970)

Dt.: Die Dinge des Lebens

Ein zurückhaltender und unglaublich trauriger Film über das Ende der Liebe und den Tod. Von Meister-Regisseur Claude Sautet in ruhigen und langsamen Bildern inszeniert, dabei aber über alle Maße modern: Die entscheidende Autounfall-Szene ist in einer geradezu waghalsig langsamen Zeitlupe gedreht und trotzdem halsbrecherisch. Wahnsinn. Romy Schneider sah zudem niemals besser aus als in diesem Film.

Steamboat Bill, Jr. (1928)

Meiner Meinung nach der beste Stummfilm aller Zeiten. Der junge Bill heuert beim Schifffahrtsunternehmen seines Vaters an und will die schöne Marion King erobern. Höhepunkt des Films ist eine Sturmsequenz, in der der niemals-lächelnde Buster Keaton völlig unglaubliche Stunts überlebt, die noch heute ihres Gleichen suchen: Unter anderem bricht eine komplette Häuserwand über dem verdutzen Buster zusammen — das und ein unverwechselbar lakonischer Humor machen diesen Film zum zeitlosen Meisterwerk. Nicht übertrieben.

[Sturm-Ausschnitt (leider mit komischer Musik)]

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