Archiv für Juli 2008

Mash-Up: Rammstein vs. Fettes Brot — Schwule Sonne

Samstag, 26. Juli 2008

In einem der letzten Link-Posts habe ich bereits auf die Mash-Up-Sammlung von Mashupyourbootz.com (bzw.: mashupyourbootz.blogspot.com) hingewiesen. Jetzt habe ich auf der Seite ein Mash-Up gefunden, das die meisten sonstigen Mash-Ups schlicht in den Schatten stellt: “Rammstein vs. Fettes Brot: Schwule Sonne” von DJ Morgoth. Nicht nur, dass die beiden Songs (”Sonne” von Rammstein und “Schwule Mädchen” von Fettes Brot) perfekt zueinander passen — der (meiner Meinung nach) extrem schwache “Schwule Mädchen”-Song von Fettes Brot wird auch noch um das ca. 1000fache besser. Ich hab nen richtigen Ohrwurm — das ist mir noch nie bei den Broten passiert. Genug geredet:

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Wordpress 2.6: Permalinks mit index.php und .htaccess funktionieren nicht

Freitag, 25. Juli 2008

In der aktuellen Wordpress Version 2.6 gibt es einen Bug, der alle Blogbetreiber betrifft, die sogenannte Pathinfo Permalinks benutzen, also ein /index.php/ in die Permalink-Struktur einbinden: Nach dem Update auf Wordpress 2.6 funktionieren die Permalinks nicht mehr, es wird ein 404: Nicht gefunden-Fehler ausgegeben.

Für den Bug existiert eine Lösung: Im Adminbereich muss auf der Seite Einstellungen>Permalinks in die neuen Felder “Kategorien Basis” und “Tag Basis” ein beliebiger Wert eingetragen werden (beispielsweise “kategorie” und “tag”). Danach sollte alles wieder funktionieren.

Die zugehörige .htaccess-Datei, die im gleichen Verzeichnis wie die index.php liegen muss, sollte wie folgt aussehen (normalerweise schreibt wordpress die Datei aber automatisch):

# BEGIN WordPress

# END WordPress

Lösung gefunden bei Wordpress Deutschland. Mehr zum gleichen Problem auf Englisch bei wordpress.org. Alles zum Thema Permalinks im Wordpress-Codex.

Und warum ich das alles schreibe? Weil es mich fast in den Wahnsinn getrieben hat! (Zumindest auf Tanjas Blog: pimpettes.de)

Sommerpause

Freitag, 18. Juli 2008

In eigener Sache:

Essenistfertig geht in seine wohlverdiente Sommerpause. Nach der nervenaufreibenden Fußball-EM und dem stressigen Semester-Ende wird es Zeit für ein paar ruhige Tage der Muße und des Heimatbesuchs. Ab August geht es dann an dieser Stelle weiter.

Gott zum Gruße
die Redaktion

Keine Alternative? 5 großartige Filme, die (fast) keiner kennt.

Dienstag, 8. Juli 2008
Brick (2005)

Klassische Fim-Noir-Unterwelt-Story: Ein Mord an einer schönen Frau, ein mysteriöses Drogenkartell, wortkarge Schläger-Typen und ein Einzelgänger, der den Fall auf eigene Faust aufklären will und sich hierfür in die Halbwelt des organisierten Verbrechens begeben muss. Der Witz an der Sache: Die Geschichte spielt in einem High School-Setting, alle Hauptfiguren sind Jugendliche. Da kommt es schon mal vor, dass beim geheimen Treffen mit dem Gangsterboss dessen Mutter erscheint und den Apfelsaft nachschenkt…

[Homepage | Trailer]

Ghostworld (2001)

Das Leben von Enid, die gerade ihren High School-Abschluss gemacht hat, ist von spießigem Kleinstadtleben, Starbucks und Pseudo-50er-Jahre-Diners geprägt. Zusammen mit ihrer Freundin Rebecca (die damals noch unbekannte Scarlett Johansson) versucht sie, aus dieser Atmosphäre auszubrechen — was jedoch nicht ganz klappen will… Unterwegs trifft sie auf einen toll-verschrobenen Steve Buscemi.

[Homepage | Trailer]

The Hudsucker Proxy (1994)

Dt.: Hudsucker - Der große Sprung

Der junge Norville Barnes (Tim Robbins) ist froh, bei der Hudsucker Company einen Job in der Poststelle gefunden zu haben. Mit einer revolutionären Erfindung katapultiert er sich jedoch mit einem Mal an die Spitze des Konzerns — und erlebt Erfolg, Ruhm und Reichtum. Doch nach dem Höhenflug muss der Absturz folgen… Ein früher Film der beiden Coen-Brüder; unglaublich liebevoll, ideenreich und sehr witzig.

[Film-Ausschnitt]

Les Choses de la vie (1970)

Dt.: Die Dinge des Lebens

Ein zurückhaltender und unglaublich trauriger Film über das Ende der Liebe und den Tod. Von Meister-Regisseur Claude Sautet in ruhigen und langsamen Bildern inszeniert, dabei aber über alle Maße modern: Die entscheidende Autounfall-Szene ist in einer geradezu waghalsig langsamen Zeitlupe gedreht und trotzdem halsbrecherisch. Wahnsinn. Romy Schneider sah zudem niemals besser aus als in diesem Film.

Steamboat Bill, Jr. (1928)

Meiner Meinung nach der beste Stummfilm aller Zeiten. Der junge Bill heuert beim Schifffahrtsunternehmen seines Vaters an und will die schöne Marion King erobern. Höhepunkt des Films ist eine Sturmsequenz, in der der niemals-lächelnde Buster Keaton völlig unglaubliche Stunts überlebt, die noch heute ihres Gleichen suchen: Unter anderem bricht eine komplette Häuserwand über dem verdutzen Buster zusammen — das und ein unverwechselbar lakonischer Humor machen diesen Film zum zeitlosen Meisterwerk. Nicht übertrieben.

[Sturm-Ausschnitt (leider mit komischer Musik)]

Fußball EM 2008: (Noch) kein Rückblick

Dienstag, 1. Juli 2008

Ich habe natürlich schon fieberhaft darüber nachgedacht, wie ich die vergangene Fußball EM in der Rückschau angemessen würde würdigen können. Da mir aber momentan — wie so oft — die Zeit fehlt, um meine Kein-Titel-vor-2016-These auszuführen, bin ich doch ganz froh, dass mir die Berliner Zeitung zumindest die Mühe abgenommen hat, Einzelkritiken für das vergeigte Finale vorzunehmen. Auszug:

CHRISTOPH METZELDER: Gab nach einer Viertelstunde den ersten Torschuss für die Spanier ab. Konnte Jens Lehmann aber nicht bezwingen. Bemühte sich weiter um Scorerpunkte. Leitete mit der Hacke einen spanischen Konter ein. Fährt trotzdem ohne Scorerpunkte nach Hause.

Hier gibt’s den ganzen Artikel.